2026
Pressemitteilung vom 08.09.2026
Ostdeutscher Unternehmertag 2026: Erfolgreiche Transformation in Ostdeutschland in unruhigen Zeiten
Wie gelingt die Transformation der ostdeutschen Wirtschaft – und welche politischen Weichen müssen dafür jetzt gestellt werden? Mit diesen Fragen kamen beim 8. Ostdeutschen Unternehmertag in Potsdam mehr als 150 Gäste aus Mittelstand, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Auf Einladung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin und der comprend GmbH wurde über die aktuellen Herausforderungen, aber vor allem über die Chancen des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland diskutiert.
Im Mittelpunkt standen die Standortbedingungen und der klare Auftrag an die Bundesregierung, endlich die entscheidenden Reformen für einen breiten wirtschaftlichen Aufschwung auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig warf die historische Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ihre Schatten voraus und sorgte auch beim Unternehmertag für Diskussionen über die politischen Entwicklungen und deren Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft in Ostdeutschland.
Dr. Burkhardt Greiff, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin und Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin sagte dazu:
„Die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft und Gesellschaft ist schlecht – und das ist längst mehr als ein Warnsignal. Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt zeigt, wie tief die Frustration inzwischen sitzt. Was wir brauchen, ist ein klarer wirtschaftspolitischer Kurs, der Investitionen ermöglicht, Wachstum schafft und den Menschen wieder eine Perspektive gibt. Wenn Politik den Aufbruch nicht organisiert, überlässt sie ausgerechnet den Kräften das Feld, die unsere freiheitliche und demokratische Ordnung infrage stellen. Das dürfen wir nicht zulassen.“
Wirtschaftspolitisch lag der Fokus des 8. Ostdeutschen Unternehmertages auf innovativem Bauen, Künstlicher Intelligenz und dem Wandel der Arbeitswelt sowie der Finanzierungsfrage der Transformation. In vier Foren diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung über die jeweiligen Herausforderungen und Chancen – von den Megatrends im Bauen über die Finanzierung des Mittelstands und die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt bis hin zu den politischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Transformation Ostdeutschlands. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderem Prof. Dr. Alexander S. Kritikos, Mitglied im Vorstand des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Nora Baum, CFO von Sonocrete, Peter Sänger, Geschäftsführer der Green City Solutions GmbH, Marion Richter, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg, sowie Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, und Johannes Steiniger, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie. Neben den Diskussionen auf den Bühnen stand auch die Vernetzung im Mittelpunkt: Beim großen Ausstellungsbesuch und in den Pausen nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über konkrete Lösungen.
Neben zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern aus Ostdeutschland nahmen auch Vertreter der Bundes- und Landespolitik am Unternehmertag teil. Die Konferenz versteht sich traditionell als Plattform für Dialog und direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Politik – gerade in Zeiten großer Unsicherheit und wachsender Unzufriedenheit im Mittelstand. So nahm die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, beim Unternehmertag die aktuelle Unternehmerbefragung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin und der Ostdeutschen Allgemeinen entgegen.
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Ostdeutschland hat kein Potenzialproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Die Unternehmen sind bereit zu investieren, Innovationen voranzutreiben und ihre Regionen weiterzuentwickeln. Doch zu viele Vorhaben werden aufgeschoben oder scheitern an politischen Rahmenbedingungen, Bürokratie, fehlender Planungssicherheit und weiteren Standorthemmnissen. Die Botschaft der Unternehmer ist damit klar: Das Potenzial für den wirtschaftlichen Aufbruch ist da – jetzt muss die Politik dafür sorgen, dass aus unternehmerischem Wollen auch tatsächliches Machen wird.
Der Ostdeutsche Unternehmertag hat sich auch 2026 als wichtige Plattform für den ostdeutschen Mittelstand weiter etabliert. Mit mehr als 170 Gästen und einer breit aufgestellten Ausstellung wurde die Vielfalt und Innovationskraft der regionalen Wirtschaft sichtbar, vom Handwerk über industrielle Mittelständler bis hin zu KI-Dienstleistern und innovativen Hochschulen. Der Unternehmertag bot damit nicht nur Raum für die Diskussion wirtschaftspolitischer Fragen, sondern auch einen direkten Einblick in die Perspektiven, Herausforderungen und Ideen der Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort.
Dr. Burkhardt Greiff sagte zum Abschluss:
„Der heutige Unternehmertag zeigt: Transformation kann in Ostdeutschland gelingen. Hier kommen kluge Köpfe zusammen, hier entstehen innovative Ideen und hier gibt es Unternehmen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft zu gestalten. Dafür brauchen wir aber deutlich bessere Rahmenbedingungen. Wenn Politik Planungssicherheit schafft, Investitionen ermöglicht und bürokratische Hürden abbaut, sind die Menschen im Osten bereit, die Herausforderungen anzunehmen. Wir sollten Transformation nicht als Bedrohung begreifen, sondern als Chance: für eine nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige Wirtschaftsregion mit den Arbeitsplätzen der Zukunft – und damit für ein starkes Deutschland in einem freien und geeinten Europa.“
Premiere beim Ostdeutschen Unternehmertag: Der ostwärts-Preis
Erstmals wurde im Rahmen des Ostdeutschen Unternehmertages der ostwärts-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurden Unternehmer und Projekte, die gerade in herausfordernden Zeiten ein Signal des Aufbruchs setzen, neue Ideen vorantreiben und zeigen, wie Innovation und wirtschaftliche Verantwortung konkret aussehen können. Prämiert wurden die rohrgroup GmbH aus Berlin für ihre innovative Arbeit im Bereich der Bestandssanierung, die intervista AG aus Potsdam für das Projekt „Künstliche Intelligenz mit einem Gewissen auszustatten“ sowie die EXPO 2035 GmbH für ihr Engagement für eine gemeinsame Bewerbung Berlins und Brandenburgs um die Ausrichtung einer EXPO 2035 – als Impuls für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbruch in der Hauptstadtregion.
Der Ostdeutsche Unternehmertag bietet eine Plattform für Austausch, neue Kontakte und konkrete Impulse für die Zukunft des Mittelstands.
Der Unternehmertag fand am 8. September 2026 im Kongresshotel Potsdam statt.
Pressemitteilung vom 04.09.2026
Ostdeutsche Unternehmer bieten Bundesregierung 100-Tage-Wachstumstest an
Neue Studie: Ostdeutschland soll zur Erprobungsregion für eine bessere Wirtschaftspolitik werden – mit konkreten Investitionsvorhaben statt neuer Programme.
Ostdeutschlands Unternehmerverbände bieten der Bundesregierung einen praktischen Test an: Innerhalb von 100 Tagen wollen sie gemeinsam mit Bund und Ländern an konkreten Investitionsvorhaben zeigen, welche Regeln, Finanzierungs- und Verwaltungshürden Wachstum heute tatsächlich verhindern – und was sich ändern muss, damit es stattfindet. Grundlage ist die neue Studie „Ostdeutschland – Deutschlands Chance für Europas Aufbruch“ mit dem Kernbefund: Ostdeutschland hat kein Potenzialproblem. Deutschland hat ein Realisierungsproblem.
Kernergebnisse der Studie:
Befragt wurden 138 Unternehmer und Führungskräfte aus den sechs ostdeutschen Ländern.
- 98 % sagten aus: schnellere Behörden, digitale Verfahren und kürzere Bearbeitungszeiten allein reichen nicht – teils verhindern die zugrunde liegenden Regeln selbst sinnvolle Vorhaben.
- 92 % befürworten mehr unternehmerischen Handlungsspielraum – auch bei entsprechend größerer Eigenverantwortung und Haftung.
- 83 % unterstützen die Idee, Ostdeutschland als Erprobungsregion für neue wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zu nutzen.
- 82 % sprechen sich für räumlich, zeitlich und sachlich begrenzte regulatorische Erprobungsräume
- 63 % halten dabei Energiepreise, Infrastruktur, Steuern und Förderung für noch wichtiger als zusätzliche regulatorische Freiräume.
- nur 4 % sehen in einer wirtschaftspolitischen Erprobungsregion ein größeres Risiko für Schutzstandards als einen möglichen Nutzen.
Die Studie schlägt einen Perspektivwechsel vor: Ostdeutschland soll nicht länger vor allem als Fördergebiet gelten, sondern als Realisierungsraum für eine bessere deutsche Wirtschaftspolitik. Ausgangspunkt sind reale Vorhaben. Besonders beim Transfer von Forschung in marktfähige Anwendungen hakt es. Friedrich Merz fordert „volle Konzentration auf Innovation“; zugleich nimmt das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) seit dem 7. Juli 2026 keine neuen Anträge mehr an.
„Es fehlt nicht an Ideen oder Ehrgeiz, sondern an Umsetzung. Ostdeutschland sollte deshalb zum Realisierungsraum für mutige wirtschaftspolitische Ansätze werden.“
Dirk Jehmlich, Geschäftsführer Ostdeutscher Verlag / OAZ
Wirtschaftspolitik darf vorhandene Investitions- und Innovationschancen nicht selbst ausbremsen. Die Studie schlägt deshalb einen anderen Arbeitsmodus vor: Unternehmen benennen konkrete Vorhaben und tragen das unternehmerische Risiko; Politik und Verwaltung sorgen dafür, dass sie regulatorisch, finanziell und infrastrukturell umgesetzt werden können. Was sich bewährt, soll anschließend anderen Regionen und dem deutschen und europäischen Rechtsrahmen zur Verfügung stehen.
„Wir wollen kein neues Förderprogramm und keinen weiteren Katalog guter Absichten. Unser Vorschlag ist praktisch: Unternehmen benennen konkrete Investitions- und Innovationsvorhaben, und Bund und Länder schaffen innerhalb von 100 Tagen die Voraussetzungen dafür, dass sie umgesetzt werden können. Was funktioniert, kann anschließend auch anderen Regionen zugutekommen.“
Dr. Burkhardt Greiff, Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin
Der 100-Tage-Realisierungsprozess
Unternehmen und Verbände benennen eine begrenzte Zahl konkreter Vorhaben. Für jedes davon beantworten Wirtschaft, Bund und Länder gemeinsam vier Fragen:
Was verhindert die Investition oder erschwert sie unnötig?
Welche Regel, welches Verfahren oder welche Rahmenbedingung müsste sich ändern?
Wo fehlen Infrastruktur, Finanzierung oder politische Entscheidungen?
Wer trifft die notwendige Entscheidung – und bis wann?
Das nächste Ergebnis soll kein weiteres Papier sein, sondern ein konkretes Vorhaben, das unter den bisherigen Bedingungen nicht zustande gekommen wäre.
Mehr Freiheit – gegen mehr Verantwortung
Ausdrücklich ist das keine Forderung nach weniger Staat oder niedrigeren Schutzstandards. Eine große Mehrheit der befragten Unternehmerinnen und Unternehmer will mehr unternehmerischen Handlungsspielraum – verbunden mit größerer Eigenverantwortung und Haftung – und befürwortet räumlich, zeitlich und sachlich begrenzte Erprobungsräume, deren Wirkung gemessen wird. Bewährte Lösungen sollen übertragen, nicht als dauerhaftes Sonderrecht verstetigt werden. Instrumente wie das Bundeserprobungsgesetz existieren bereits; die Aufgabe ist, sie an realen Vorhaben zu testen.
„Wir wissen seit Jahren, wo die Probleme liegen. Jetzt müssen wir wieder in einen Zustand kommen, in dem Unternehmen investieren, wachsen und auch mal richtig durchziehen können.“
Max Jankowsky, Unternehmer und Sprecher des Heringsdorfer Kreises der 15 ostdeutschen IHKs
Über die Studie
Die Studie „Ostdeutschland – Deutschlands Chance für Europas Aufbruch. Realisierungsagenda für eine Wachstumsregion“ wird von der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin für den Ostdeutschen Unternehmertag 2026 herausgegeben und gemeinsam mit der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung erarbeitet.
Grundlage sind qualitative Vision Talks sowie eine Befragung von 138 Unternehmern und Führungskräften aus allen ostdeutschen Bundesländern und Berlin. Die Befragung ist nicht repräsentativ, macht aber Wachstumschancen und Investitionshemmnisse aus der unternehmerischen Praxis sichtbar. Die Ergebnisse wurden mit aktuellen Daten und Studien etablierter Wirtschaftsforschungsinstitute abgeglichen.
2025
Pressemitteilung vom 09.04.2025
Standortfaktor Fachkraft – Mit KI und Innovation den Fachkräftemangel überwinden
Neue Wege und Chancen im Unternehmenswandel mit KI, Digitalisierung und Robotik
Am 7. Mai 2025 findet der 7. Ostdeutsche Unternehmertag in Potsdam statt – eines der bedeutendsten Unternehmertreffen seiner Art in den neuen Bundesländern. In Fachforen berichten Unternehmen, wie sie mit Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und frischen Ideen digitale Lösungen bieten, um zukünftig auf den Fachkräftemangel zu reagieren.
Ein ebenso fachkundig wie prominent besetztes Symposium bildet den Kern der Veranstaltung und wird durch zahlreiche Netzwerkmöglichkeiten und einen Messebereich ergänzt. Statt intransparenten Hinterzimmergesprächen gibt es beim Ostdeutschen Unternehmertag einen offenen Austausch über die Sorgen und Nöte der Region und die Möglichkeit, gemeinsam die Zukunft mit neuen Innovationen zu gestalten.
Anerkannte Experten wie Dirk Werner vom Institut der deutschen Wirtschaft sowie Marko Sarstedt der Ludwig-Maximilians-Universität München geben Einblicke in die Fachkräftelücke sowie praxisnahe Anwendungen und Lösungen zum Einsatz der Künstlichen Intelligenz im Mittelstand.
In Fachforen präsentieren Unternehmen, wie sie mit digitalen Lösungen auf den Fachkräftemangel reagieren: Goldbeck Bau demonstriert den Einsatz von Robotik im Bauwesen und der Premiumpartner der Veranstaltung RG rohrgroup stellt eine innovative Methode zur Sanierung von Abwasserrohren von innen vor. Weitere Praxisbeispiele folgen von Unternehmen wie Prealize und Five Hunters, die zeigen, wie Künstliche Intelligenz in Vertrieb, Führung und internen Abläufen wirkungsvoll zum Einsatz kommt.
Branchenübergreifend den unternehmerischen Erfolg in der Region zu stärken, gemeinsame Schnittstellen zu finden, Synergien zu nutzen und den Herausforderungen der Zeit zielgerichtet zu begegnen, ist seit Jahren das Erfolgsrezept des Ostdeutschen Unternehmertages.
Pressemitteilung vom 26.02.2025
Politik muss endlich die Bremsen lösen:
Ostdeutschlands Mittelstand ist innovativ und transformationserfahren – doch Fachkräftemangel, Bürokratie und wirtschaftsfremde Anforderungen hemmen!
Die deutsche Wirtschaft steckt tief in der Krise, die jetzt auch die traditionellen Industriebranchen der westdeutschen Bundesländer trifft. Wegbrechende Märkte, Massenentlassungen, Aufschub von Investitionen und Verlagerungen ins Ausland bedrohen den über Jahrzehnte aufgebauten Wohlstand. Das Politikversagen ist offensichtlich und wächst sich zu einer Gefahr für die gesellschaftliche Stabilität aus. Inzwischen sehen Experten in der mittelständischen Struktur der ostdeutschen Länder mit erheblichen Anteilen an innovativen Dienstleistungen und Nischenprodukten eine Chance, um besser als die industriell stärkeren Bundesländer durch die Krise zu kommen. Für die ostdeutschen Länder bleibt dabei der Fachkräftemangel ein akutes Problem. Beim 7. Ostdeutschen Unternehmertag stehen praktisch umsetzbare Lösungen im Fokus.
2024
Pressemitteilung vom 30.04.2024
Schrumpfende Wirtschaft braucht keine Fachkräfte?
Unternehmen fordern realistische Wirtschaftspolitik und funktionierende Lösungen für den Fachkräftemangel!
Inmitten einer in der Bundesrepublik nie dagewesenen Krisensituation findet heute in Potsdam der 6. Ostdeutsche Unternehmertag statt. Im Fokus steht der Fachkräftemangel als zentrale Herausforderung für die mittelständischen Unternehmen. Neu im Programm ist ein „Zukunftsforum“, mit dem der traditionelle Unternehmertag konkrete Beispiele in den Fokus nimmt, Ideen und Anregungen zur Diskussion stellt und den Zugang zu praktischen Lösungen erleichtern will.
Pressemitteilung vom 30.01.2024
Schluss mit dem politischen Chaos: Bildungsanstrengungen zur Bewältigung des Fachkräftebedarfs, Planungssicherheit und vernünftige Rahmenbedingungen!
Statt erhoffter Stabilisierung zeichnet sich die Politik der Ampelregierung durch einen bisher nicht gekannten Kompetenz- und Realitätsverlust aus, mit dramatischen Folgen für die deutsche Wirtschaft und insbesondere die mittelständischen Unternehmen. „Wenn Großunternehmen Werke schließen und ihre Produktion ins Ausland verlagern, erzeugt das zumindest noch Medienresonanz – die katastrophale Lage des ostdeutschen Mittelstandes findet dagegen weit weniger öffentliche Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. „Dagegen wehren wir uns als Interessenvertreter mit aller Kraft! Wir stehen vor einem Komplex von Problemen, die seit Jahren nur verschärft worden sind: Fachkräftemangel, lähmende Bürokratie, konzeptionsloses Vorgehen in der ökologischen Transform
2023
Pressemitteilung vom 18.12.2023
6. Ostdeutscher Unternehmertag am 30. April 2024 in Potsdam: Fachkräftepotenziale in Ostdeutschland besser ausschöpfen: Bildungsanstrengungen, Künstliche Intelligenz und geeignete politische Rahmenbedingungen!
Der ostdeutsche Mittelstand wehrt sich vehement gegen die Bedrohung seiner Wettbewerbsfähigkeit und damit einhergehende Wohlstandsverluste für die gesamte Bevölkerung. „Dank der chaotischen Politik der Ampel-Regierung stellen Großunternehmen den Standort Deutschland in Frage und erzielen große Medienresonanz – die zum Teil katastrophale Lage des ostdeutschen Mittelstandes findet dagegen weit weniger öffentliche Aufmerksamkeit“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. „Wir stehen vor einem Komplex von Problemen, die seit Jahren nur verschärft worden sind: Fachkräftemangel, Bürokratie, konzeptloses Vorgehen in der ökologischen Transformation und insgesamt widersprüchliche Rahmenbedingungen für das unternehm
Pressemitteilung vom 22.09.2023
6. Ostdeutscher Unternehmertag am 30. April 2024 in Potsdam: Fachkräftepotenziale in Ostdeutschland besser ausschöpfen – wie Aus- und Weiterbildung im demografischen Wandel besser gelingen können.
Die Lage ist dramatisch: Der Fachkräftemangel bedroht erfolgreiche Geschäftsmodelle des ostdeutschen Mittelstands und hat sich zum Haupthindernis für die notwendige Transformation zu nachhaltigem ökologischen Wirtschaften entwickelt. „Die Signale aus unseren Mitgliedsunternehmen sind eindeutig – wir kommen an einen Punkt, an dem die Wettbewerbsfähigkeit wegen fehlender Arbeits- und Fachkräfte auf dem Spiel steht“, unterstreicht Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. „So erfreulich die Ansiedlung einzelner Großunternehmen der Zukunftsbrachen auch ist – wenn sie den ohnehin vorhandenen Fachkräftemangel verschärft, haben die vielen kleinen und mittleren Unternehmen es noch schwerer, sich auf die neuen Herausforderungen einzustel
Pressemitteilung vom 11.05.2023
5. Ostdeutscher Unternehmertag in Potsdam: Unternehmer fordern Fachkräfteoffensive Ost und Entlastungen für den Mittelstand!
Der Fachkräftemangel bedroht die wirtschaftliche Zukunft der ostdeutschen Wirtschaft, die durch äußere Krisen und hausgemachte Belastungen einer kurzsichtigen Wirtschaftspolitik vor einzigartigen Herausforderungen steht. Angesichts dieser dramatischen Situation fordern die ostdeutschen Unternehmerverbände eine „Fachkräfteoffensive Ost“ und Entlastungen für die mittelständische Wirtschaft.
Sämtliche Potenziale müssten ausgeschöpft und dabei endlich eine wirkliche Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung hergestellt werden. Gegenüber den zahllosen sozial- und gesellschaftswissenschaftlichen Studienangeboten und einer ausufernden Beschäftigung hoffnungsvollen Nachwuchspersonals in mehr oder weniger sinnvollen Projekten gelte es denjenigen Ausbildungs- und Studienrichtungen Priorität zu verleihen, die sich auf die Bedürfnisse de
Pressemitteilung vom 13.03.2023
5. Ostdeutscher Unternehmertag am 11. Mai 2023 in Potsdam: Fachkräftemangel in Ostdeutschland: Lösungen finden für eine existenzielle Herausforderung!
Der Fachkräftemangel ist nach Auffassung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die größte Bedrohung für den Wohlstand in Deutschland, wobei sich die Auswirkungen in Ostdeutschland deutlich eher und stärker als in anderen Landesteilen zeigen. Wörtlich sagte er Ende Februar auf der Fachkräftekonferenz Ost in Schwerin: „Ostdeutschland ist keine Orchidee, sondern im Wesentlichen ein Frühblüher für die Entwicklung, die wir in Gesamtdeutschland vor uns haben.“ Diese Erkenntnis ist aus Sicht der ostdeutschen Mittelständler nicht neu, doch sie unterstützt ihre Anstrengungen, endlich wirksam gegenzusteuern. Denn die Lage ist ernst: „Die Lücke zwischen offenen Stellen und Bewerberzahlen hat sich dramatisch vergrößert“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V.
Pressemitteilung vom 13.01.2023
5. Ostdeutscher Unternehmertag am 11. Mai 2023 in Potsdam: Fachkräfte sind die Voraussetzung für Energiewende und ökologische Transformation
Die Mehrzahl der ostdeutschen Unternehmen besitzt zukunftsfähige Geschäftsmodelle und ist gewillt, die Transformation zu einem nachhaltigen, ökologischen Wirtschaften zu vollziehen – als Haupthindernis erweist sich dabei jedoch der eklatante Mangel an kompetenten Fachkräften. „Die Lücke zwischen offenen Stellen und Bewerberzahlen hat sich in den vergangenen fünf Jahren dramatisch vergrößert“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V.
2022
Pressemitteilung vom 14.12.2022
5. Ostdeutscher Unternehmertag am 11. Mai 2023. Fachkräfte für die Energiewende und ökologische Transformation finden, binden und ausbilden.
Der Fachkräftemangel hat sich zum Haupthindernis der Energiewende entwickelt, das spüren die Unternehmen in den ostdeutschen Bundesländern besonders stark. „Viele unserer Mitgliedsunternehmen haben eigentlich den Anspruch, innovativ und flexibel zu agieren und sich als Vorreiter der Energiewende auf dem Markt zu bewähren“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. „Der gravierende Fachkräftemangel behindert inzwischen nicht nur aktuelle Projekte und die Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Er bedroht die systematische ökologische Transformation in breiter Front und könnte zu einer neuen Welle von Deindustrialisierung und Abwanderung sogar in traditionellen Industrieregionen führen.“ Ein Szenario, dem sich die ostdeutschen Unternehmerverbände seit Jahren entgegenstemmen.
Pressemitteilung vom 08.09.2022
Ostdeutsche Unternehmen fordern politische Weichenstellungen zur Sicherung des Mittelstands beim 4. Ostdeutschen Unternehmertag am 8. September in Potsdam
Leitthema: „Fachkräftemangel trotz Digitalisierung und Corona-Pandemie – wie ost-deutsche Unternehmen Mitarbeiter finden und binden“
Der Fachkräfte-Gipfel der Bundesregierung wird ausgewertet.
Die ostdeutsche Wirtschaft leidet deutlich stärker unter den Folgen des Fachkräftemangels als die Unternehmen in den alten Bundesländern. Ihre Interessenvertreter for-dern von der Politik deshalb dringend Weichenstellungen, um diese teilweise existenzielle Bedro-hung des Mittelstandes abzuwenden.
Neben explodierenden Energiepreisen bleibt der sich verschärfende Fachkräftemangel die Haupt-sorge der mittelständischen Unternehmen. Er erweist sich sogar als größtes Hemmnis, um die komplexen Herausforderungen der gegenwärtigen Krise zu bewältigen. So lässt sich der Umstieg auf energiesparende Technologien ohne gut ausgebildete F
Pressemitteilung 5.2022
Die Fachkräftelücke weitet sich aus – Unternehmen fordern wirksame Strategien
4. Ostdeutscher Unternehmertag 2022: Wie finden und binden ostdeutsche Unternehmen passende Mitarbeiter?
Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen wird auch der Fachkräftemangel in den Unternehmen immer deutlicher als Bremsklotz spürbar. Zwar erschweren gestörte Lieferketten und die im Gefolge des Überfalls Russlands auf die Ukraine ausgelöste schwere Krise die wirtschaftliche Tätigkeit enorm. Doch zugleich liegen die Zahlen offener Stellen für qualifizierte Fachkräfte in wichtigen Branchen stark über dem Potenzial an dafür in Frage kommenden Arbeitslosen. Wie das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) beim Institut der deutschen Wirtschaft mitteilt, lag die Zahl arbeitsloser Fachkräfte mit einer formalen Qualifikation wie einer Ausbildung oder einem Studium bereits im Dezember 2021 wieder unter einer Million, dem Stand vor der Corona-Pandemie. Fachkräfteengpässe sind deutlich spürbar:
Pressemitteilung vom 04.03.2022
4. Ostdeutscher Unternehmertag 2022: Wie finden und binden ostdeutsche Unternehmen passende Mitarbeiter?
Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen wird auch der Fachkräftemangel in den Unternehmen immer deutlicher als Bremsklotz spürbar. Zwar erschweren gestörte Lieferketten und die im Gefolge des Überfalls Russlands auf die Ukraine ausgelöste schwere Krise die wirtschaftliche Tätigkeit enorm.
2021
Pressemitteilung vom 01.12.2021
Ausbilden, was wirklich gebraucht wird, gezielte Anwerbung ausländischer Fachkräfte
Ostdeutsche Unternehmerverbände fordern konkrete und wirksame Ausgestaltung
des Zuwanderungsgesetzes und Entbürokratisierung gegen den Fachkräftemangel im
Mittelstand
Pressemitteilung IGUV vom 11.08.2021
Der 3. OSTDEUTSCHE UNTERNEHMERTAG findet am 1. Dezember 2021 im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam statt
2020
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 20.03.2020
Der 3. Ostdeutsche Unternehmertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam wird auf den 9. Dezember 2020 verschoben.
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 25.02.2020
Erst selbst attraktiver werden, dann Fachkräfte werben. Employer Branding ist ein Kernthema auf dem Ostdeutschen Unternehmertag 2020
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 27.01.2020
Wer findig ist, wird fündig: Fachkräfte für den Mittelstand
Ostdeutscher Unternehmertag 2020 zeigt neue Wege zu qualifiziertem Personal auf
2019
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 16.12.2019
Deutschland braucht mehr Fachkräfte – Gipfel im Kanzleramt ist wichtiger Schritt zur Fachkräftesicherung: Jetzt konkret handeln / Ostdeutscher Unternehmertag 2020 geht mit Praxisdebatte in die Offensive
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 29.11.2019
KOFA Studie 2019: Wie Unternehmen in Ostdeutschland trotz Fachkräftemangel Mitarbeiter finden
Pressemitteilung UVBB e.V. vom 01.10.2019
Hintergrundinformation / Ostdeutscher Unternehmertag im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam

